Das dritte OpenCityCamp: 29.11.2014, Stuttgart!

Und dann haben wir innerhalb weniger Tage eine dritte Auflage des OpenCityCamps festgezurrt. Einfach aus einem Austausch mit der MFG heraus. Ueber’s Wochenende quasi: Termin festlegen, CI backen, fertig.

occ-front

Ganz so reibungslos ging das dann doch nicht — trotz Bootstrap braucht’s dann doch einige Arbeitsstunden, bis so eine Seite online ist, und Sponsoreninfos gesammelt, und eine Kostenkalkulation fertig, und noch so ein ganzer Haufen Kleinkram. Davon sieht man natuerlich vor den Kulissen nichts, und idealerweise bleibt das auch so. Aber dennoch: Die Seite ist da, die Anmeldung ist offen, also kommt vorbei!

Bei der dritten Auflage des OpenCityCamps treffen in bewährter Barcamp-Manier verschiedenste Akteure der Open-Data-Szene aufeinander. Angefangen von der öffentlichen Verwaltung – die in der Regel als Datenanbieterin auftritt – über Journalist_innen – die diese Daten für eigene Recherche- und Reportagearbeit nutzen können – bis hin zu den mittlerweile an vielen Orten im Land entstandenen Open-Data-Arbeitsgruppen, die oft als Mittler zwischen Datenanbietern und potenziellen Nutzergruppen fungieren.
Selbstverständlich sind auch Nachwuchs-Hacker_innen, Interessierte aus der Wissenschaft und Weltrevolutionär_innen gerne gesehen :)

„BarCamp-Manier“? Was heißt das?

BarCamps sind die seit Ende 2005 in den USA und seit 2006 auch in Deutschland als „Unkonferenzen“ organisierten Veranstaltungen, deren Inhalt und Ablauf von den Teilnehmenden selbst entwickelt und mitbestimmt werden. BarCamps bringen interessante Leute aus der Internetbranche zusammen, um sich gemeinsam inhaltlich austauschen und diskutieren zu können. Alle Teilnehmenden sind angehalten, selbst einen Beitrag zum Gelingen beizutragen.

Das genaue Programm bestimmt wie immer die Teilnehmerschaft am Veranstaltungstag selber; einige Sessions werden wir aber schon vorab „setzen“ und hier bekannt machen

Wer sponsorn moechte, darf gerne kurz anklopfen — da ist noch ein ganzer Haufen Posten offen, die bezahlt werden sollten ;)

Dieses Jahr habe ich mir fuer die Anmeldung Guestlist ausgesucht, nachdem es im ersten Jahr der BarCamp-Quasistandard mixxt und im zweiten Jahr Lanyrd war. Problem bei mixxt war immer, dass die Schmerzen, die man damit schon auf BarCamp-Besucherseite hat, sich auf Veranstalterseite noch einmal potenzieren. Das ist schade, nicht zuletzt der Communityfunktion wegen, die bei allen anderen Varianten einfach wegfaellt. Guestlistapp ermoeglicht immerhin eine einfache Abrechnung von Bezahltickets (wenngleich sie natuerlich Provision dafuer einbehalten), so ganz zufrieden bin ich aber leider auch damit nicht. Mal sehen ;)

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Linkliste von 2014-09-24

Friday Keynote: “Mapping for Investigations” — Al Shaw from FOSS4G on Vimeo.

Yes, we can. But should we? The unintended consequences of the Maker movement: Ein kritischer Blick auf die Maker-Community, in der es (wenn man sich die typischen Kickstarter-Projekte ansieht) vielfach nur noch um schoene, glitzernde Spielzeuge fuer reiche Kinder zu gehen scheint – ohne Ruecksicht auf Nachhaltigkeit.

I won’t point the finger at one company or one discipline but I am struck by the absence of sustainable discourse in the maker movement. Daily, we read swooning odes to the 3-D printer, the CNC router and other cutting edge manufacturing technologies but read almost nothing that approaches these developments through a much-needed critical lens. Every tchotchke is celebrated as if it were as significant as the wheel or the printing press.

[…]

A 3D printer consumes about 50 to 100 times more electrical energy than injection molding to make an item of the same weight. On top of that, the emissions from desktop 3D printers are similar to burning a cigarette or cooking on a gas or electric stove. And the material of choice for all this new stuff we’re clamoring to make is overwhelmingly plastic. In a sense, it’s a reverse environmental offset, counteracting recent legislation to reduce plastic use through grocery bag bans and packaging redesigns. While more people tote reuasable cloth bags to the supermarket, plastic is piling up in other domains, from TechShop to Target.

(via)

Stefan Mandel: Wie man im Lotto gewinnt, am Beispiel eines rumaenischen Wirtschaftswissenschaftlers aus Zeiten des kalten Kriegs. Wenn man Mathematik benutzt. Achja, und schon am Anfang ein paar Millionen auf der Seite hat. (via)

Why I am not praising Emma Watson’s speech: Gegenrede zu Antje Schrupp gestern, mit besonderem Blick auf die Probleme weissen Mainstream-Feminismus.

Video oben: Keynote “Mapping for Investigations” von der FOSS4G Portland 2014. Alle Videos hier – nein, ich habe noch nicht alle durch, aber ich bin dran :D (via)

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Noch mehr Facebook-Rassismus

Nicht nur bei der oertlichen Zeitung, auch beim offiziellen Facebook-Account der Stadt Ulm kann man gewisse Themen offenbar nicht anschneiden, ohne dass der braune buergerlich-mittige Mob loslegt.

hindenburg

Die Ueberlegung, dort eine Unterkunft fuer Gefluechtete einzurichten, war nicht ganz neu – als die aber in den Kommentaren auftauchte, ging’s erst einmal rund.

jehova

 

Wie man an den zerhackt wirkenden Folgekommentaren sieht, hatte die Stadt zwischenzeitlich ordentlich aufgeraeumt, d.h. sowas hier ist das, was nach der Kommentarbereinigung uebrig blieb:

durchbringenlassen von_deneressentiments

Kollege Andy hatte interessehalber einfach mal zufaellig auf irgendein Hass-Kommentar-Profil geklickt:

Holy Shit, hab in der Diskussion mal Wahllos ein Profil angeklickt und runtergescrollt………
https://www.facebook.com/video.php?v=10202471008606639&set=vb.1537272794&type=2&theater

Das ist zwar wohl nicht der Kommentator selbst, aber trifft recht genau die Stimmung, die dort unter dem Stadt-Posting herrschte.

Ich bin gespannt, wie die Stadt damit weiter umgeht.

 

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Linkliste von 2014-09-23

Musste lachen. (via)

Maenner und Feminismus: Die Twitter-Timeline von Antje Schrupp war offenbar ob der Rede Emma Watsons vor der UNO aehnlich gespalten wie meine:

Meine Timeline ist gespalten darüber, was sie von dieser Rede halten soll. Die einen jubeln: Toll, eine nette Feministin, die nicht über die Männer schimpft, sondern sie ins Boot holen will. Die anderen sind genervt: Feminismus ist schließlich nicht dafür da, von Männern toll gefunden zu werden, denn um deren Urteil geht es hier doch ausnahmsweise mal gerade nicht.

Auch in diesem Fall – wie so oft – geht es meiner Meinung nach nicht um ein Entweder-Oder, sondern um ein Sowohl-als-auch.

Was die AfD sagt – was die AfD meint: @leitmedium analysiert, warum blosses Offenlegen der durchaus zahlreich vorhandenen innerparteilichen Peinlichkeiten nicht genuegen kann, um die AfD zu diskreditieren, und was es stattdessen bedarf:

Material haben sie genug, denn es gibt in dieser jungen Partei genügend Popcorn: Interne Machtkämpfe, Fehlgriffe in der Kommunikation, geschmacklose Äußerungen, misslungene Pressearbeit. Ein Witzeln über diese Fehltritte kommt jedoch nur bei einer bestimmten Zielgruppe an, die bereits eine klar ablehnende Haltung gegenüber der AfD hat. […]

Jeder mediale Angriff – wie ihn Parteien in einer Demokratie aushalten müssen – stärkt unter dieser Voraussetzung den inneren Zusammenhalt und die eigene Position, statt sie zu schädigen.

Erfolg für Open Data: Datenlizenz Deutschland Version 2.0 ist eine offene Lizenz: Der viel gescholtene deutsche Sonderweg bei der Lizenzierung offener Behoerdendaten scheint sich in der zweiten Version doch noch zu einer akzeptablen Lizenz zu entwickeln, wenngleich die Schmerzen angesichts der Inselloesung bleiben. Bemerkenswert: Die „Zero“-Variante, die offenbar einer Kennzeichnung als gemeinfrei gleichkommt.

(Das Resultat erfreut aufrichtig, denn das Klein-klein um Lizenz- und Urheberrechtsfragen ist in der Praxis furchtbar anstrengend. Hier Witze darueber einsetzen, dass eine Partei toll waere, die sich dieser Fragen annehmen wuerde.)

Piratenpartei verlässt die Piratenpartei: Satire, so gut, dass sie weh tut.

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Apple-Schlangesteher und politische Demonstrationen

Dass Christopher Lauer die Piraten verlaesst, ist wohl gleichermassen schade wie konsequent — Respekt vor der Geduld, mit der er die staendigen Anfeindungen seiner Person und “den Berlinern” gegenueber ertragen hat. Vor allem, weil “die Berliner” tatsaechlich Politik machten und machen. Zum Einen mit dem Mittel der parlamentarischen Anfrage, mit dem “die Berliner” gerne und oft Stachel im Fleisch des Berliner Senats sind, und zum Einen mit Beitraegen wie dem folgenden:

Addendum: Stefan Koerner hatte Lauer offenbar vorher eine Ordnungsmassnahme aufgedrueckt. Sympathisch. Aber wenngleich der Herr Koerner bislang wenig parlamentarische Politik betrieben hat, gab er eigenen Angaben zufolge ja >100 EUR am Tag fuer die Partei aus, da ist das sicher berechtigt.

Addendum2: Schiedsrichter fordert Videobeweis :D

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Auch im Bundestag darf demonstriert werden?

Interessantes Urteil des EGMR, Zitat vom Verfassungsblog (gerne in Gaenze lesen!):

Dass Bundestagspräsident Norbert Lammert ganz schnell den Humor verliert, wenn seine Abgeordneten drunten im Plenarsaal ihre politische Meinung auf andere Weise kundtun als durch Redenhalten und Zwischenrufen, ist bekannt: Mal fliegen Parlamentarier raus, weil sie bei der Debatte um das Afghanistan-Mandat Schilder mit den Namen der Kundus-Opfer hochhalten, mal, weil sie auf ihren T-Shirts ihren Protest gegen Stuttgart 21 anmelden. Alles, was wie eine organisierte Demo aussieht, wird als Angriff auf die “Würde des Hauses” gewertet und ohne viel Federlesens unter zustimmendem Nicken der veröffentlichten Meinung unterbunden.

Damit hat Lammert damit womöglich gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstoßen. Das legt zumindest ein heute verkündetes Urteil des EGMR in Straßburg nahe.

Abschluss des Ganzen:

Aber an hör- und sichtbarer Opposition fehlt es doch wahrhaftig auch hierzulande. Die Vierfünftelmehrheit, auf die sich unsere aktuelle Regierung stützt, entfaltet eine sedative Wirkung auf die politische Meinungsbildung, die mir mehr Sorge macht als die Aussicht, im Bundestag könnten die Volksvertreter in Weimarer Gewohnheiten zurückfallen und sich vor lauter Leidenschaft wechselseitig an die Gurgel gehen, wenn man sie nicht disziplinarisch an der kurzen Leine hält.

Kanzlerin Merkel lässt ausrichten, die 12-Prozent AfD mit “gutem Regieren” bekämpfen zu wollen. Gutes Regieren, du lieber Himmel! Ich wünsche allen Grünen und Linken, die sich in streitbarer parlamentarischer Rede und Gegenrede an diesem Programm abarbeiten wollen, viel Vergnügen.

(via)

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Die Praezision von GPS-Koordinaten

Ich bin auch schon Opfer der Idee gewesen, GPS-Koordinaten aus einem tatsaechlichen GPS-Empfaenger mit moeglichst vielen Nachkommastellen abzugreifen und zu speichern. Tatsaechlich ist schon die fuenfte Nachkommastelle bei handelsueblichen Empfaengern ohne Signalkorrektur schon eher eine ungenaue Angelegenheit:

  • The fourth decimal place is worth up to 11 m: it can identify a parcel of land. It is comparable to the typical accuracy of an uncorrected GPS unit with no interference.
  • The fifth decimal place is worth up to 1.1 m: it distinguish trees from each other. Accuracy to this level with commercial GPS units can only be achieved with differential correction.
  • The sixth decimal place is worth up to 0.11 m: you can use this for laying out structures in detail, for designing landscapes, building roads. It should be more than good enough for tracking movements of glaciers and rivers. This can be achieved by taking painstaking measures with GPS, such as differentially corrected GPS.
  • The seventh decimal place is worth up to 11 mm: this is good for much surveying and is near the limit of what GPS-based techniques can achieve.
  • The eighth decimal place is worth up to 1.1 mm: this is good for charting motions of tectonic plates and movements of volcanoes. Permanent, corrected, constantly-running GPS base stations might be able to achieve this level of accuracy.
  • The ninth decimal place is worth up to 110 microns: we are getting into the range of microscopy. For almost any conceivable application with earth positions, this is overkill and will be more precise than the accuracy of any surveying device.
  • Ten or more decimal places indicates a computer or calculator was used and that no attention was paid to the fact that the extra decimals are useless. Be careful, because unless you are the one reading these numbers off the device, this can indicate low quality processing!

Ich war damals so blauaeugig, acht Stellen anzugeben. Wuesste ich heute natuerlich besser ;)

Was das mit der Signalkorrektur und HDOP und sonstigen Dingen auf sich hat, laesst sich auf Kowoma.de nachlesen.

(via)

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Minimum Wage

Sehr schoener Facebook-Beitrag:

sign

Yes, I did unfriend you — why? You insulted the burger flippers and the counter clerks, as if your Big Mac, Coke, and fries, somehow makes you superior to the people who worked hard to make sure that your lunch was prepared in a clean environment and served to you promptly. If it weren’t for them, you’d have had to make your own fucking sandwich.

Guess what, the minimum wage is SUPPOSED to be a living wage. Anyone who works 40 hours a week should be able to provide a good home for themselves and their family.

You know what? You think being able to write a pivot table in Excel is so important? It isn’t. Not really. The human race survived for thousands of years without Excel. We built an industrial world without even electricity. And with electricity, we created global communications — without Excel. Excel is nice. It’s a useful tool — but it’s not the measure of intelligence or humanity.

You know what’s more important? Being able to grow a crop and bring it to market. Without that skill, we all starve. You know what else is important? Good plumbing. Without clean water, we die of cholera and typhus. You know what else is important? People in service industries — because they make it possible for you to have a clean room in the hotel, a meal served to you in a restaurant, a ride to the airport, and all the other thousands of little chores you take for granted.

They are not your flunkies, they are not your slaves, they are not your servants — they are your partners in a technological civilization, they make it possible for you to live inside your pampered white bubble, isolated from the daily chores of existence. That you — you flaming asshole — think you have the right to be abusive to any other human being for any reason at all — that reveals more about the failure of your parents to teach you social skills and your own lack of compassion for your fellow human beings than it says about anything else that falls out of your mouth as “opinion.”

Yes, I’m angry. Because I knew some of the men and women who were beaten in the thirties and forties by corporate goons so you could have a forty-hour work week, a weekend, access to public education, social security, and other benefits hard won by the labor movement.

The only thing you are required to say to that burger flipper or that counter clerk is simply, “Thanks!” And mean it!

Telling them that you disapprove of their life choices is not an item on the McMenu. And if it were — you couldn’t afford it.

So, yeah — you’re an asshole and I defriended you.

(via/Original)

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Eine etwas andere Transit-Karte

Von Transit-Livemaps hatte ich es hier ja schon haeufiger, das hier ist aber ein schicker und etwas anderer Ansatz: Christoph Doeberl hat den Linzer Nahverkehr auf eine Hardware-Karte gepackt.

Bild von Christoph Doeberl, CC-BY

Bild von Christoph Doeberl, CC-BY

Ein Rechner fragt die EFA-Daten der Linz Linien AG periodisch ab, und mittels Arduino werden dann RGB-LEDs angesteuert, um die jeweiligen Linienfarben an den passenden Haltestellen aufleuchten zu lassen.

Mir ist noch nicht ganz klar, ob da dann auch „Interims-LEDs“ fuer die Streckenabschnitte zwischen den Haltepunkten geplant sind, oder ob die Position immer „nur“ an den Haltestellen angezeigt werden kann; schick sieht’s allemal aus. Der Code steht auf Github einsehbar bereit.

Spassfakt zwischendurch: Etwa so funktionierten auch die Perlschnuranzeigen in Bussen und Bahnen: Ueber den mittlerweile ueber 30 Jahre alten IBIS-Wagenbus nach VDV-300 wurde die kommende Haltestelle und die Fahrtrichtung uebertragen, und im Fahrzeug mittels Laempchen hinter einer Durchlichtanzeige angezeigt. Bei manchen Verkehrsbetrieben sieht man solche Anzeigen gelegentlich noch – wenn ich mich richtig erinnere, z.B. in Stuttgart

An diesem Anwendungsfall zeigen sich auch die Probleme des leider von vielen Verkehrsverbuenden und dem VDV propagierten Modells, Fahrplandaten nicht als Open Data, sondern als „Open Service“ (also nur ueber Schnittstellen wie die EFA) bereitzustellen:

Leider ist ein Dauerbetrieb der Echtzeit-Abfrage von Daten sehr Bandbreiten intensiv, weshalb diese zeitweise ausgesetzt wird.

Deutlich sinnvoller erscheint an dieser Stelle der GTFS-Ansatz: Es gibt einen statischen Soll-Fahrplan, und Abweichungen von diesem werden als Realtime-Updates veroeffentlicht. Anstatt alle Fahrten bzw. Haltestellen periodisch komplett abfragen zu muessen, kann so der Soll-Fahrplan als Basis verwendet werden, und nur die Abweichungen muessen aus dem Internet bezogen werden. Das scheint man beim VDV vor lauter Angst vor Fremdnutzung aber nicht verstehen zu wollen.

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Fragen an meinen Freund, den Replikatorkommunisten

Ein wunderbarer Kurz-Aufsatz mit noch wunderbareren Fragen:

In den technikafinen Kreisen, in denen ich viel verkehre, gibt es viele Leute, die antikapitalistischen oder gar kommunistischen Ideen viel abgewinnen können – und sei es nur deswegen, weil sie sie aus ihren geliebten Science-Fiction-Serien kennen – die dann aber oft in etwa so argumentieren:

“Ja, wenn wir mal Replikatoren|3D-Drucker|KI|Nanoroboter|Weltraumaufzug|Kernfusion| haben, dann gibt es keine Knappheit mehr und dann ist der Kapitalismus obsolet aber bis dahin müssen wir wohl mit ihm leben.”

Empfohlene Lektuere. Vor allem fuer Leute, die das Nachdenken ueber Weltraumaufzuege fuer total bescheuert halten.

Fragen an meinen Freund, den Replikatorkommunisten — keimform.de, via @johl

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