Ergaenzung

Mittlerweile ist klar, was hinter der nicht ganz so durchdachten Aktion von ver.di steckte.

Ein “Designer” aus Ulm hatte offenbar beanstandenswertes Material auf Team-Ulm gesammelt, auf CD gebrannt und neben ver.di/DGB auch an den Oberbuergermeister, alle Stadtratsfraktionen, den Kinderschutzbund und weiss Gott noch wen alles geschickt.

Ohne auf weitere Details eingehen zu wollen: ver.di war zum Glueck die einzige Organisation, die sich von dem betreffenden Brandbriefschreiber derart vor den Karren spannen lassen hat — im Rathaus kennt man uns ja mittlerweile, und die mir bekannten Reaktionen in anderen Gremien, deren Mitglieder angeschrieben wurden, haben mich sehr positiv ueberrascht. Es freut natuerlich, wenn die Vertreter offizieller Stellen in solchen Runden unsere Massnahmen zum Jugendschutz ausdruecklich loben.

Nach wie vor unklar ist fuer mich die Motivation des Herren Briefeschreibers. Angesichts dessen, was ich ueber den Herrn bislang herausgefunden habe, wundert es mich schon ein wenig arg, warum er Eintraege teilweise auf Seite 200(!) einzelner Gaestebuecher ausgegraben hat, um sie dann anschliessend auf CD zu brennen, anstatt sie einfach fuer die Moderation zur Loeschung zu markieren.

Ich bin ja sehr versucht, ihn einmal anzurufen und ihn zu fragen.

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5 Kommentare

  1. Am 25. April 2009 um 11:14 Uhr veröffentlicht | Permalink

    dem scheint langweilig zu sein. lass mich den mal anrufen :D
    wer ists eigentlich? los, an den pranger mit ihm!
    oder jedes tu mitglied soll ihm eine kiste voll steine (porto zahlt empfänger) schicken.

  2. Am 25. April 2009 um 11:59 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Nein, ich werde den Namen nicht veroeffentlichen.

  3. Am 25. April 2009 um 19:56 Uhr veröffentlicht | Permalink

    laaaaaaaaaaangweilig :D

  4. stoer
    Am 26. April 2009 um 13:44 Uhr veröffentlicht | Permalink

    andererseits.
    als ich letztens auf ein profil hinwies das eine eindeutige antisemitische statusnachricht hatte bekam ich auch nur 2 wochen später bescheid man könne nichts verbotenes auf dem profil finden.

    also imho könnte man solche sachen etwas zeitnäher anden..

    will damit nicht sagen das gar nichts passiert, in einzelfällen meiner meinung nach aber doch noch zuwenig.

  5. Am 26. April 2009 um 14:13 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @stoer: Stimmt. Aber andererseits insgesamt bzw. im Durchschnitt deutlich mehr als auf manch anderer Plattform.

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