Drei Leseempfehlungen

Ugugu hat mich auf einen Artikel aufmerksam gemacht, den ich erst einmal zwei Tage in der Queue hatte, weil er intelligent und lang ist, also etwas, was man nicht mal eben zwischendurch liest. Und nun kann ich mit Fug und Recht sagen „Boah, ist der geil, lest ihn euch durch! Alle!!11“. Betitelt ist er mit „Die Dummheitsvermutung“, und wer ihn liest, erfuellt schon eine der Praemissen des Textes, dass man nicht alles sofort verstehen muss, aber es zumindest versuchen kann. Jedenfalls ging mir das so.

Der zweite Text ist von Aggregat7 und dreht sich um den Begriff des geistigen Eigentums, und warum das eigentlich Quark ist. Ich sehe mich momentan ausserstande, das irgendwie zusammenzufassen, deswegen einfach eine Klickempfehlung.

Und zuletzt kam gerade ueber @d33r ein Link zu einem „Zeit“-Artikel ueber Studenten und ihre Ideologien — oder deren Fehlen.

2 Gedanken zu „Drei Leseempfehlungen

  1. Marcus

    Vielleicht kann man zwischen der Dummheitsvermutung und dem zunehmenden Pragmatismus (Leseempfehlung Nr 3) eine Brücke bauen: Liegt im Fehlen von Ideologien nicht auch das Fehlen von (dauerhaft) favorisierten Politikern zu Grunde, schließlich stimmt man mal mit der Meinung überein, mal auch nicht? Wie der dritte Artikel schreibt, waren aber auch gerade die Ideologien das, was in vergangenen Jahrzehnten die Politik (im weiteren Sinne) bewegte. In dieses Vakuum stolpern nun die „Bullshitter“ aus Artikel Nr. 1 – möglicherweise nur in dem Wunsch auf die selbe Weise Gefolgsleute um sich zu scharen wie es mit Ideologien möglich war? Soll heißen: Die Dummheitsvermutung beschreibt nichts neues, war nur wegen dem größeren Stellenwert von Ideologien nicht ersichtlich. Und wenn dem so ist, welche Konsequenz ergibt das?

    Gruß Marcus

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    1. stk Beitragsautor

      Das glaube ich nicht. Ich vermute hier vielmehr einen immer groesser werdenden Spagat zwischen den „ideologiefreien“, die pragmatische Ergebnisse wuenschen und auf Kampfbegriffe nicht mehr anbeissen, und unterirdischen PR-Spins aussagefreier Politiker.

      Die mittelfristige Konsequenz ist (hoffentlich), dass die aufgeklaerte Generation, die ihre Meinung nicht mehr nur ueber TV und Print bildet, sich ausreichend darueber aergert, um selbst aktiv zu werden. Da hatten wir gestern eine sehr interessante Diskussion zu.

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