Wenn Manfred Spitzer Studien zitiert

Eine kleine Ergaenzung zum Artikel von neulich ueber Manfred Spitzer und seine populaerwissenschaftlichen Haudraufaussagen Medienauftritte: Beat Doebeli reagiert auf Spitzers ZDF-Auftritt und zerlegt muehelos en passant eine seiner aktuellen Kernthesen.

Fazit:

Spitzers Vorgehensweise ist in keinster Art und Weise hilfreich zur Lösung der tatsächlich vorhandenen Herausforderungen im Zusammenhang mit Computer und Internet in Schule und Gesellschaft.

Als Wissenschafter stört mich zudem,dass er sich dauernd auf seine Wissenschaftlichkeit beruft, aber gleichzeitig sehr schludrig und unwissenschaftlich vorgeht. Das schadet auch dem Ansehen der Wissenschaft.

Addendum // Die Zerpflueckung geht weiter. Guido Brombach stellt passende Gegenstudien vor. Besonders schoen: Die Lesekompetenz steigt „trotz“ (oder wegen?) der Nutzung digitaler Medien. Das Argument, dass die „Auslagerung von Wissen“ spaetestens mit dem Buchdruck begonnen hat, gefaellt mir auch.

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