Die Story hinter der Story des „Golden Voice Man“

Nur fuer den unwahrscheinlichen Fall, dass das jemand nicht mitbekommen hat: Neulich ging ein Video eines obdachlosen ehemaligen Radioansagers viral, der sich mit einem handgeschriebenen Pappschild und beeindruckender Stimme ein paar Dollars in Columbus, OH erbettelte.

Jerry Lazar hat nun ein kleines Followup zu dem Video und vor allem zu dem absolut bescheuerten Umgang der dafuer verantwortlichen Zeitung geschrieben, die das Video zuerst nicht einbettbar machte und danach die Youtube-Version mit ueber eineinhalb Millionen Aufrufen loeschen liess:

Now of course the Dispatch has every right to protect its intellectual property. But if somebody hadn’t posted the video on YouTube, you can be sure that it would have never gone viral, TV networks would have never paid attention, and Williams would still be panhandling by the off-ramp.

Lazars weiteren Aerger darueber, dass das Video „nur“ mit einer Flip geschossen wurde, mag ich nicht so recht teilen — die journalistischen Fehler moegen kapital sein, die technische Qualitaet reicht meines Erachtens aber durchaus.

Ein kleiner Aspekt dieser Videoreportage ist aber zum Haare raufen:

Incredibly, the videographer waited a week after he first saw Williams — and heard his voice — to come back with a camera. […] Most incredibly, after he shot the video, it sat on a shelf for six weeks, waiting for „a slow news day“ to make its initial appearance. […]
Looking at what passes for videojournalism on the Dispatch’s site, we’re hard pressed to figure out exactly what other stories pre-empted it during that time.

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(via Mindy McAdams)

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