Die Sache mit dem Dioxin

Die (meist Agentur-)Meldungen ueber das mit erhoehten Dioxinwerten belastete Tierfutter ueberschlagen sich derzeit — quasi apokalyptische Horrorvisionen ueber sofortige Mutationen nach dem Eierverzehr werden heraufbeschworen.

Eine etwas andere Sichtweise bekommt dagegen, wer den Artikel beim Spiegelfechter liest. „Kein Grund zur Dioxin-Panik“ heisst es dort, und ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die derzeitige Aufarbeitung des Problems erstens politischer Natur ist (gefundenes Fressen fuer die Befuerworter der „althergebrachten“ baeuerlichen Landwirtschaft) und zweitens der kommerziellen Natur der Massenmedien geschuldet ist, in der die dramatische Schlagzeile gewinnt.

Ich komme mir an Daisy und Vogelgrippe erinnert vor.

(via Pascals Feed)

Ein Gedanke zu „Die Sache mit dem Dioxin

  1. Jens

    Für die Medien ist das doch nur eine weitere Sensation wie BSE oder Vogelgrippe. Aber es scheint schon viel wahres dran zu sein, dass unser Essen nicht die Qualität hat die man sich als Verbraucher wünscht.
    Klar ist auch, dass man kaum das Rad der Geschichte zurück drehen kann aber etwas sollte schon passieren. Selbst wenn es die Entkommerzialisierung unserer Nahrungsherstellung ist. Das will man doch wirklich nicht dem Markt allein überlassen!

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