Wien

Joa, so ist das halt: Man denkt sich, toll, bist auf Konferenz in ner schoenen Stadt, da kann man so gut drueber schreiben, und dann ist man halt letztendlich den ganzen Tag unterwegs und hat abends gar keine Lust mehr, den Klapprechner auszupacken.

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Stichpunktartig:

  • Viel Geduld mitbringen, wenn man mit Bayern- und Einfach-Raus-Ticket nach Wien faehrt. Das ist zwar guenstig, aber laaaaaang. Ein Glueck, dass wir ausreichend Verpflegung in jeder Form dabei hatten.
  • Die oesterreichischen Fachschaften sind deutlich politischer als das, was ich aus Deutschland gewohnt bin.

  • Der Textstrom-Slam ist sehr zu empfehlen. Erstens war es das erste Mal, dass ich das Jury-Bewertungssystem in einem deutschsprachigen Slam erlebt habe, und es hat mir gut getaugt. Zweitens war die Qualitaet der Slammer, die vielfach auch aus der Umgebung kamen, ziemlich angenehm. Und drittens war die Moderation flott, laessig und kurzweilig — und hat mir umso mehr die Schwaechen der Ulmer Slammoderation vor Augen gefuehrt, die jetzt seit zwei Jahren dasselbe Moderationsprogramm abspulen, und das manchmal erschreckend lustlos.
  • Im Museum Moderner Kunst haben Studis freien Eintritt, und wenn man sich im museumseigenen Cafe vom Kellner mit Bier ueberschuetten laesst, bekommt man auch die Kaffees umsonst. Generell ist das gesamte Museumsquartier Bombe, und dabei einfach so gross und umfangreich, dass wir heute gleich nochmal zur Urban-Spaces-Ausstellung gehen.

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  • Man kann sich aber auch einfach Buechlein aus Automaten ziehen.

Weiterer Plan: Museumsquartier, Biervorrat fuer das Wochenende und die Heimfahrt kaufen, Journey to the End of the Year spielen und, da die Journey-Orgas mit der hiesigen Fachschaft verbandelt sind, auch gleich Tipps fuer eine eigene Journey in Ulm abstauben.

Klingt ganz gut fuer einen Jahresausklang.

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