Was fuer ein Nachruf

Ein Gerücht besagte, dass er dabei die von ihm verlegten Bücher selber gar nicht las — er hatte natürlich auch die besten Lektoren –, sondern sich für die Annahme oder Ablehnung eines Manuskripts entschied, indem er den Text in die Hand nahm und ihn gegen seinen kahlen Schädel schlug: „Ich brauche mir nur ein Manuskript um den Kopf zu hauen und weiß, ob es etwas taugt.“

[…]

Die Inschrift auf seinem Grabstein schrieb Ernst Rowohlt sich selbst: „Hier ruht ein Verleger, der 54 Jahre Buchhändler war und nicht geisteskrank wurde, und der sein Leben lang, fast umsonst, ein alter Kämpfer gegen die Torheit war.“

(Vor 50 Jahren starb Ernst Rowohlt. Link via ak-mis/maria)

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