Das Leben ist ein Spiel

Via fefe und mehrere Twitterlinks darauf aufmerksam geworden: Ein wunderschoener Vortrag namens „Is Your Life Just One Large RPG?“, in dem Jesse Schell einmal auf die vielen Spielformen eingeht, die relativ unerwartet ganz nach vorne gekommen sind — Wii, Guitar Hero, Farmville — und die mittlerweile schubkarrenweise Geld verdienen.

Noch interessanter sind aber die Implikationen, wenn das Spiel-Prinzip auf das ganze Leben ausgeweitet wird. Im Hybridauto ist eine Art Tamagotchi-Pflanze, der es umso besser geht, je energieeffizienter man faehrt, und natuerlich kann man dieses Prinzip immer weiter ausdehnen — bis in Sphaeren, die dann eher schon wieder erschreckend sind.

Aber, man stelle sich nur einmal das Konzept vor, Leute dafuer zu belohnen, wenn sie Nachrichten finden und veroeffentlichen. Wer irgendeine Meldung findet, aufbereitet und mit Freunden teilt, die diese Nachricht nuetzlich fanden und sich dafuer „bedanken“, bekommt einen Punkt. Wer eine Nachricht selber recherchiert und veroeffentlicht, bekommt einen grossen Batzen Punkte. Und fuer die kann man sich dann was kaufen — wenn man Premium Member ist. Hem hem.

Jaja, ich fabuliere wieder mal…

4 Gedanken zu „Das Leben ist ein Spiel

  1. qrios

    Den Vortrag fand ich auch den Hammer. Zumal der Typ einfach mal eine vollkommen andere Art als alle, die es gewohnt sind auf dem Podium zu stehen.

    Ich hab aber immer die ganze Zeit darauf gewartet, dass er Geld als Game-Währung bezeichnet. Oder hab ichs überhört?

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