Clubegoismus

Im Rahmen einer sehr amuesant zu lesenden Diskussion ueber die gestrige Party im Theatro, die anscheinend etwas aus dem Ruder lief (die Party, nicht die Diskussion) gibt es einen wunderbaren Kommentar von a-m-b, den ich jetzt einfach einmal in voller Laenge zitieren muss, weil er mir aus der Seele spricht.

Zitat von Skip4three:
Wieso lernt eigentlich niemand aus den Fehlern von anderen? Z.B. Big City Beats im SuCasa?! Genau das gleiche gewesen, zu viele Karten verkauft. Schlechte Planung an der Eingangstür, jeder beschwert sich am nächsten Tag bei Team Ulm im Forum….

wieso keiner aus den fehlern der anderen lernt, das kann ich dir gerne sagen:

jeder versucht hier in ulm, selber irgendwas zusammenzuwursteln. es gibt hier in ulm einen kleinkindergarten von clubbesitzern und djs, die ALLE meinen, sie hätten die weisheit mit löffeln gefressen, die ALLE meinen, sie wären hier die chefs vom erdbeerfeld.
anstelle mal gemeinsam was auf die reihe zu bekommen, arbeitet man in ulm vehement gegeneinander. das ist bei den bookings so (3 top acts an einem wochenende? schon des öfetern vorgekommen…) , das ist bei den local djs so und deren musikalische qualitäten und bei der auswahl von neuen djs, die eventuell was können, aber von den platzhirschen nicht rangelassen werden.
irgendwann mal wirds kommen, dass das ganze “system” baden geht! aber dann sind die, welche wirklich was können, wahrscheinlich schon längst über alle berge! der rest ist schweigen.

schönen sonntag noch!

(Ich traue mich das jetzt einfach mal, weil a-m-b nicht bei der taz ist)

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