Julia Zeh zitieren macht Spass.

Cicero uebertitelt das Interview mit Julia Zeh mit einer Aussage, die sie nicht machen will, aber das macht nichts. Es zu lesen lohnt schon wegen folgender Passage:

Was antworten sie einem Menschen der sagt, der Staat solle die Menschen ruhig überwachen, denn wer nichts zu verbergen habe, habe auch nichts zu befürchten?
Dem antworte ich, dass er nicht verstanden hat, was Demokratie ist, dass er nicht verstanden hat, was Freiheit ist, dass er offensichtlich kein Gefühl mehr für seine eigene Würde besitzt und dass er der perfekte Untertan ist. Danach haut er mir wahrscheinlich eine rein, wenn keine Kamera in der Nähe ist.

Ausserdem: Ich spiele gerade Concierge (oder wie das akademisch heisst) bei einer wissenschaftlichen Konferenz und schaffs ansonsten gerade mal, alle zwei Tage meine Mails abzuarbeiten und so. Das ist keine Entschuldigung, aber eine Erklaerung.

(Die Liste der Austragungsorte liest sich sowieso toll: Wien, Brisbane, Mailand, Ulm, New York City. Und wir werden fuer die herausragend gute Organisation gelobt. Nice :) )

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