Das blaue Band

Ich wuesste ja gern, ob es einen Jahreszeiten-Geraeuschrechner gibt. Vielleicht bilde ich mir das naemlich nur ein — ich bin ja auch kein Biologe — aber irgendwie hoert sich warmes Wetter auch anders an.

Nein, ich habe nicht gesoffen, ich meine die Voegel, die man draussen hoert. Im tiefen Winter gibt es allenfalls Raben Rabenkraehen Saatkraehen Kraehen mit ihrem typischen Kraechzen zu hoeren. Aber jetzt, wo es draussen gerade so ein bisschen ueber den Gefrierpunkt geht, kein Schnee liegt und auch die Sonne scheint, hoert man doch immer wieder Singvoegel zwitschern. Bei weitem nicht genug fuer einen Sommertag, aber immerhin schon genug, um eine Vorahnung vom Fruehling zu bekommen.

Jahreszeiten-Tageslaengenrechner gibt es uebrigens natuerlich, samt Erklaerungen, was eigentlich die Zeitgleichung ist, warum der kuerzeste Tag nix mit fruehestem Sonnenunter- oder spaetestem Sonnenaufgang zu tun hat, und warum eigentlich nur ein paar Mal im Jahr die Zeit auf der Uhr mit der tatsaechlichen Ortszeit uebereinstimmt. Morgen ist der Tag in Ulm demnach 9:52 Stunden lang und damit drei Minuten laenger als der heutige. Zwar noch ein weites Stueck bis zum 21.06. (16:07 h), aber immerhin.

Merkt man langsam, dass ich genug vom Winter habe?

PS: Am 21.06. ist der Tag in Flensburg 17:19h lang, ohne dass nachts die Daemmerung endet. Urlaub im Norden, anyone? 😉

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