Couchsurfing ist die Bombe

Wir sind nun bei unserem zweiten Couchsurfing-Gastgeber angekommen, und die bisherigen Erlebnisse kann man nur als bombig bezeichnen. Man stelle sich das vor: Da kommen wildfremde Leute an und fragen einen, ob man nicht mal zwei Naechte auf der Couch oder Luftmatratze pennen koenne. „Natuerlich“, ist die Antwort, „macht’s euch bequem. Habt ihr schon gegessen? Hier ist Mampf, und morgen frueh macht euch einfach ne Schuessel Cheerios. Achja, und hier ist der Haustuerschluessel, ich weiss nicht, wann ich heute abend nach Hause komme.“

WTF? Ja, genau. Vielleicht hatten wir in Chicago einfach nur massives Glueck (drei Anfragen gestellt und sofort zwei Zusagen bekommen) oder die Leute sind einfach so offen, auf jeden Fall bin ich schon etwas von den Socken. Man lernt zwar nicht ganz so viele neue Leute kennen wie in einem Hostel, andererseits war beispielsweise der Aufenthalt im HI New York eher droege, und natuerlich erkauft man sich das mit 20 bis 30 USD pro Nacht — macht in unserem Fall ueber 100 eingesparte Dollars pro Nase, so dass das Kistchen Dankeschoenbier pro Gastgeber so rein gar nicht mehr ins Gewicht faellt.

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Ja, Megan _ist_ ueberzeugte Demokratin :->

In unserem Fall kam dann auch das Gepaeckabenteuer dazu. Unsere erste Gastgeberin Megan hatte uns aufgetragen, unser Gepaeck einfach ins Treppenhaus zu stellen, da sie als Spanischlehrerin bis abends in der Schule sein wuerde. Gesagt, getan — wir haben uns dann schon ein wenig ueber das mit Geruempel vollgestellte Treppenhaus gewundert, uns aber nichts weiter dabei gedacht, den Koffer abgestellt und sind weiter in die Innenstadt gefahren. Die Ueberraschung folgte dann, als wir uns telefonisch bei Megan ankuendigten: „Wo habt ihr denn euren Koffer? Den habe ich nirgendwo stehen sehen!“.

OMG. Gepaeck weg? Worst Case. Okay, tief durchatmen, kann man jetzt eh nix aendern. Es stellt sich heraus, dass es an der bezeichneten Stelle zwei Treppenhaeuser direkt nebeneinander gibt, und wir uns natuerlich das falsche herausgesucht haben. Kurz bei den Nachbarn klingeln, und schon haben wir auch wieder Klamotten fuer die restliche Woche. Gut so 😉

Mehr kommt spaeter, inklusive Teil 2 der Gepaeckodyssee

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