Multimediamampfen

Wer noch nicht wusste, was man alles braucht, um so Multimediakrams zu machen: Eigentlich nur Apfelschorle und Suesskram.

Ich war diesen Sommer bei der letzten Ausgabe von Run Dinner Run mit Kamera und Audiorecorder unterwegs gewesen, um meinen Spieltrieb zu stillen und mal wieder mit Soundslides zu experimentieren. Wem das nichts sagt: RDR ist sowas wie das Perfekte Dinner, nur eben an einem Abend mit ganz vielen Teams, zwischen denen von Vorspeise ueber Hauptgericht zum Dessert durchgemischt wird. Sehr spassig, inklusive anschliessender Preiskroenung im Studentencafe Ulm.

Leider musste ich bei der Aktion feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, alleine sowohl Bilder als auch Ton passend zueinander festzuhalten, wenn die Oertlichkeiten relativ schnell wechseln — insbesondere dann, wenn die Gastkoeche davon ausgegangen waren, fuer mich mitzukochen. Das war zwar journalistisch vollkommen untragbar, andererseits war das Essen einfach so furchtbar lecker, dass ich mich leider dadurch von meinem Job ablenken lassen habe. Im Endeffekt habe ich mich daraufhin eine Woche lang mit dem Quellmaterial herumgeschlagen und danach frustriert das Handtuch geworfen (nicht zuletzt auch deswegen, weil meine Kamera kaputtgegangen war und mir das die Motivation zerstoert hatte).

Sei es wie es will, am 8.11. steht die naechste Ausgabe RDR an, und das Orgateam wollte gerne doch irgendetwas vorzeigbares haben. Also habe ich mich heute nachmittag noch einmal hingesetzt, viel ummontiert und -arrangiert und schlussendlich tatsaechlich etwas halbwegs passables herausbekommen. Stolz kann ich auf das Resultat zwar nicht sein (was da genau passiert, wird einem allein vom Soundslide gar nicht klar, teilweise gabs zu wenig Bilder, Bild-Ton-Schere, etc…) aber wenigstens kann es als warnendes Beispiel dienen, dass man entweder zu zweit arbeiten oder aweng mehr mitdenken sollte, wenn man sich an so etwas macht 😉

…und jetzt bin ich heilfroh, dass die Story somit gegessen ist. Nach dem gezwungenermassen 239823492. Mal anhoeren geht einem die Tonspur naemlich unheimlich auf die Nerven — aber das ist bisher bei jedem Soundslide oder Video so gewesen 😉

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