Vor einem Jahr hab ich fuer ca. acht Wochen einen BECI-Org-Posten uebernommen. Dieser war im Sommer schon schrott, weil irgendwie ziemlich viel Zeit dafuer draufging. Fand ich schon wunderlich, weil ich nur in normaler Unipartynaehe war. Kostete mich dann knapp ein Semester, weil der Hauptorg dafuer keine Garantie uebernehmen wollte. Vor zwei Monaten habe ich den Posten dann wieder uebernommen. Heute dann der naechste Schaden: Schon wieder die Organisation kaputt. Einfach so. Ohne Organisation ist die Planung aber weitgehend wertlos. Mal schauen, was der Hauptorg sagt und ob diesmal die Garantie wenigstens zieht. Ich aergere mich nur, dass ich soviel für den PR-Orgposten ausgegeben habe, der innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal kaputt ist. Und mich jetzt wieder mit Marcus rumaergern darf. Nochmal bin ich nicht bereit, Zeit dafuer auszugeben.
Mit ‘Beci’ getaggte Artikel
Aerger
Mittwoch, 05. Mai 2010beci’10 — Countdown laeuft
Mittwoch, 05. Mai 2010Nur noch 48 Stunden, dann kann ich wieder normal schlafen und auch die anfallenden anderen Dinge abarbeiten. Gestern haben wir es mal wieder geschafft, 1000 Vorverkaufskarten in deutlich unter zehn Minuten zu verklopfen — allen, die per Google auf der Suche nach Karten hierher finden: Ja, es gibt noch eine begrenzte Anzahl Abendkassenstempel, und es gibt noch ein paar freie Helferschichten. Eintragen, solange noch was frei ist

Wir gehen dann langsam in den Last-Minute-Modus ueber. Gleich gibt’s ein Treffen mit dem Siemens-Brandmeldeanlagentechniker, danach die Orgausweise fertig machen, zwischendurch meinen Teil eines Vortrags fuer morgen frueh ins SVN einchecken, und ich bin wieder mal vollkommen paranoid, was die Sicherheitsmerkmale der diesjaehrigen Eintrittskarten angeht.
Achja, und wir bauen nachher vielleicht noch wahlweise ein Flugzeug oder einen Vulkan aus Pappmache. Nicht fragen.
Komplexe Thematik
Freitag, 05. Februar 2010Wenn man den typischen Ablauf kennt, nach dem ein Zeitungsartikel entsteht, weiss man natuerlich, dass Person X beinahe nie das gesagt hat, was ihr im Artikel in den Mund gelegt wird. Insbesondere bei komplizierten Zusammenhaengen neigen Redakteure oft zu Verkuerzungen — dem durchschnittlichen Leser faellt das nicht auf, wer sich auskennt, aergert sich aber vielleicht ein wenig.
Im Zusammenhang mit unserer heutigen Trauerfeier zu Ehren des unbekannten Tutoren vor dem medizinischen Hoersaal gibt es im begleitenden SWP-Artikel nun einige verkuerzte Zitate, die unter Umstaenden falsch interpretiert werden koennten.
Unsere Tutoren werden seit dem SoSe 2007 natuerlich nur zum Teil aus Studiengebuehren bezahlt. Richtig ist, dass die Universitaet ihren Beitrag fuer die Einstellung und Bezahlung von Tutoren zurueckgefahren hat, so dass deutlich weniger Tutoren als bislang von der Universitaet selbst bezahlt werden. Was wegfiel, wurde durch Studiengebuehren ersetzt und auch aufgestockt. Dass diese Methode fragwuerdig ist, stimmt natuerlich.
Dass die Zahl der Studierenden zurueckgegangen ist, stimmt natuerlich auch. Das Betreuungsverhaeltnis ist aber, wie gezeigt, im kommenden SoSe 10 trotz der vielen Studiengebuehren wieder etwa auf dem Level von vor Einfuehrung der Studiengebuehren angelangt, woraus Christoph Mayer ein “schlechter geworden als frueher” macht — naja.
Trotzdem bin ich ganz angetan ueber den Bericht, der den Protest im Gegensatz zur offiziellen uulm-PM wenigstens ernst zu nehmen scheint — die Pressestelle der Uni darf sich sicher sein, dass wir auch ohne Einladung sichergestellt haetten, dass moeglichst viel Buffet-Budget wieder uns Studierenden zu Gute gekommen waere :->
PS: Um die doch recht undurchsichtigen Budgetfragen rund um Studiengebuehren und Haushalt ein wenig besser verstaendlich machen zu koennen, haben wir die aktuellen Zahlen angefordert. Mal sehen, was sich da passend visualisieren laesst.
PPS: Wer einmal @gruenzeug, @mab12, @d33r und mich auf einem Bild sehen will: Klick
Party-Un(i)kultur
Samstag, 12. Dezember 2009Jetzt ist auch die O27-Party vorbei, und damit das Jahr, in dem ich bei fuenf von sieben offiziellen Parties einen Org- oder Edelhelferausweis abbekommen habe. Und ich ueberlege mir ernsthaft, in Zukunft nur noch Edelhelfer zu machen — denn so kaputt wie gestern morgen nach 24 Stunden durchgehender Arbeit war ich bislang noch auf keiner Party.
Aber vielleicht waren da ja auch nur ein paar der Gaeste schuld.
Es ist einfach und billig, anderen in die Schuhe zu schieben, wenn etwas nicht passt. Aber irgendwie verliere ich gerade den Glauben daran, dass es noch etwas bringt, so viele Parties an der Uni zu machen. Auf der KIF hatten wir festgestellt, dass Ulm in der Hinsicht eine herausragende Position einnimmt: Wenn an anderen Unis gefeiert wird, dann vielleicht ein oder zwei Mal jaehrlich irgendwo an der Uni, ansonsten extern in Clubs. In Ulm feiern dagegen die vereinigten BECI-Fachschaften (BECI-Fruehlingsfest), Chemiker (Chemikerfasching), Wirtschaftsmathematiker (Viva La Wima), Mediziner (Physikumsparty), E-Techniker (O27) und als Einklang fuer die Erstis bzw. als kroenenden Sommerabschluss die StuVe/AStA (FUESE-Party und SoNaFe), und zwar alles direkt an der Uni und zu vergleichweise krassen Preisen.
Im Klartext heisst das also, man bekommt bis zu sieben Mal im Jahr zu laecherlichen Preisen (ab 3 EUR) eine Party mit in der Regel zwei DJs, Bier- und Cocktailbars zu ebenfalls kaum vergleichbaren Preisen, ner Garderobe fuer nen Euro, bei Ankunft bis 2200 Uhr in der Regel ein Freigetraenk, und eigentlich jedes Mal eine verdammt gute Stimmung auf der Party. Und weil der Fussmarsch vom oberen Eselsberg nach Mitte halt ne halbe Stunde dauert, geben die Orgs noch einmal gut 1000 Euro fuer Nachtbusse aus, damit auch moeglichst alle gut nach Hause kommen.
Und was macht eine gefuehlt gar nicht so kleine Menge der Leute? Meckern.
Keine Vorverkaufskarten mehr? Meckern. Hey, wir brauchen unbedingt noch Helfer, kannst dich eintragen, dann kommst kostenlos rein. “Pffff.”
Gutschein bis 2200 Uhr, sowieso allgemein echt billige Getraenke? Nae. Lieber zuhause ordentlich vorgluehen und dann alle zusammen mit den letzten Bussen hoch an die Uni fahren. Und wenn daraufhin 100 Leute vor der Tuer stehen und halt realistischerweise nicht alle auf einmal abgefertigt werden koennen? Meckern. “Warum koennen wir uns da drueben nicht auch anstellen?” — Weil der Flaschenhals beim Einlass ist, und es vollkommen egal ist, wie breit die Schlange wird. Aber nein, werf ruhig die Bauzaeune um, prima Idee.
Drei Nachtbusabfahrten, von denen die letzte erfahrungsgemaess ziemlich voll ist? Einfach den letzten Bus abwarten und fuenf Minuten vor planmaessiger Abfahrt zur Garderobe gehen, wo man sich mit den anderen rangelt, die dieselbe Idee hatten. Das dauert ja lange, was macht man dann? Meckern! Wenn man dann eine Viertelstunde nach Abfahrt der letzten Busse an die Haltestelle kommt, beschimpfe man die dortigen Orgs, weil man fuer 3 EUR — also ganze 1,30 EUR mehr als eine SWU-Einzelfahrt! — ja wohl erwarten kann, dass noch mehr Busse herbeigezaubert werden, wenn noch 20 Leute in die Stadt wollen.
Mann.
Wenn ich das jetzt noch einmal lese, klingt das verdammt verbittert. Und klar, die Motzer, die einem die Laune verderben, sind meistens weniger als 50 Leute, von insgesamt weit ueber 1000 Partygaesten. Aber es macht mich halt doch ein wenig nachdenklich, wenn ich darueber nachdenke, dass es einerseits immer schwieriger wird, Helfer auch fuer die weniger beliebten Schichten zu finden (von drei(!) eingetragenen Abbauhelfern ist eine(!) tatsaechlich erschienen), man aber andererseits gefuehlterweise immer haeufiger dumm angepflaumt wird oder astronomische Ansprueche an eine Party gestellt werden, bei der man am Ende fuer 20 EUR mit zertanzten Haaren, einer Leberkaesesemmel und einem ordentlichen Rausch am Freitag morgen im Nachtbus nach Hause fahren kann.
Wenn die Parties an der Uni irgendwann einmal flach fallen sollten, weil sich nicht mehr genuegend Helfer finden und auch die Orgs keinen Bock mehr auf solche Scheisse haben, bleiben naemlich nur noch die “Uni”-Parties in der Stadt, bei denen man zu marktueblichen Preisen in den marktueblichen Locations eine marktuebliche Party hat, deren einzige Verbindung zur Uni der Name auf dem Plakat und die Handvoll “freischaffender” Studenten sind, die dafuer Werbung machen und hinterher ihren Anteil einsacken, um ihn in unbekannten Kanaelen zu versenken. Und das ist eigentlich keine Alternative.
Fundstueck der Woche
Freitag, 11. September 2009Keine Ahnung, wer das vor dem BECI stehen lassen hat, und keine Ahnung, wie dieses Spiel funktioniert. Es sieht aber auf jeden Fall hochinteressant aus.
Innendrin findet man ein Spielfeld aus hauchduenner Plastikfolie und schon ziemlich abgegriffene Spielsteine aus Hartkarton (oder sowas in der Art). Ich habe zwar schon ein wenig gesucht, fuer “KUMU LUZHANQI” gibt es aber keinen einzigen Treffer bei Google oder Bing.
Hochschulpiraten entern die uulm
Dienstag, 23. Juni 2009Ob es nun die erste ist, weiss keiner so genau, aber auf jeden Fall ist die Piraten-Hochschulgruppe der Uni Ulm eine der ersten politischen Hochschulgruppen bundesweit, die sich an den Zielen der Piratenbewegung und der Piratenpartei Deutschland orientiert, und das ist doch schon einmal etwas

20 Piraten und Sympathisanten hatten sich im O27 getroffen, um gemeinsam zu beschliessen, was die unter Federfuehrung von Finn bereits mit Mailingliste und AStA-Anerkennung ausgestatteten Hochschulpiraten ueberhaupt tun sollen. Um einen Kapitalgrundstock zu schaffen, werden einige Helfer des SoNaFe ihre Helferpunkte den Piraten verbuchen lassen, und ein Finanzen-AK wird pruefen, auf welche Art und Weise wir dieses Geld ohne Probleme mit dem Finanzamt verwalten koennen, ohne gleich starre Organisationsstrukturen schaffen zu muessen.
Selbige gibt es naemlich bis dato noch nicht. Keine Sitzungsleitung, keinen “Kapitaen”, nur einen freiwilligen Protokollanten. Und ich bin gar nicht mal so arg ueberrascht, dass das trotzdem hervorragend funktioniert
Eines der erkannten Hauptprobleme war, dass sich nicht alle Interessenten vorab mit den Zielen der Piraten auseinandergesetzt hatten, und natuerlich kennt nicht jeder die Problematiken beispielsweise hinter Open Access ausfuehrlich. Um dies zu beheben, wurde vorgeschlagen, vor jedem Treffen der HSG einen Vortrag zu halten, in dem jemand, der sich in der Thematik auskennt, die Hintergruende vermittelt — diese Vortraege sollen natuerlich fuer jedermann offen sein und auch im Vorfeld beworben werden, nicht zuletzt auch deswegen, um andere Interessenten ueberhaupt einmal auf die Existenz der HSG hinzuweisen.
Das kann BTW auch gerne als Aufruf verstanden werden: Falls sich einer der Mitlesenden zu einem der Kernthemen besonders auskennt und an solch einem Vortrag mitwirken moechte, melde er sich mal unverbindlich bei stefan at bloggt punkt es!
Am kommenden Montag, 6. Juli ist uebrigens Open Grill: Fuer Grill und Kohle ist gesorgt, BYOG&B (Bring your own Grillgut und Bier), 1800 Uhr vor O27.
Hauptsache Party
Freitag, 08. Mai 2009Edit: Doch noch Bilder gefunden
Schoen doof irgendwie: Ich bin aktuell 31 Stunden wach, sollte eigentlich die Manoeverkritik fuer meinen Part am BECI-Fruehlingsfest schreiben, und stattdessen poste ich hier.
Und gleich nochmal schoen doof: Auf die Liste der Versaeumnisse muss auch gleich “unbedingt Bilder machen oder machen lassen” kommen, denn so wie’s ist kann ich nicht einmal Bilder dieser richtig genialen Party dazu posten.
So kann ich’s nur zu beschreiben versuchen: Wochenlange Vorbereitungen, kulminierend in einem 24-Stunden-Arbeitstag, der aber einfach genial war. Eine Party im Forum der Uni Ulm mitzuorganisieren, bei der es nicht um Profit, sondern um Spass fuer alle Beteiligten geht, das ist schon auch ein wenig Stress. Manche andere Aufgabe bleibt tage- und wochenlang links liegen, weil man staendig noch irgendetwas fuer’s Fest herrichten muss.

Erster Zuschnitttest. Hier liegt der Gegenwert von 450 EUR -- jeweils 2 x 25 Karten
Eine halbe Woche lang sitzt man beispielsweise da und entwirft, druckt, schneidet und stempelt “faelschungssichere” Vorverkaufskarten mit Guillochen, Strichcode, EURion-Mustern und UV-Sicherung, wohl wissend, dass beim Einlass eigentlich eh nur das UV-Muster kontrolliert wird. Man baut zehn Stunden lang Bauzaeune, Tische, Moltonkonstruktionen und Kabelsalat auf, und bekommt dann von der eigentlichen Party gar nicht allzu viel mit. Schliesslich sollte das BECI 2009 das BECI mit dem besten Nachtbusangebot aller Zeiten werden, und so werden kurzerhand aus der Feuerwehr ausrangierte Kommandolautsprecher mittels Gaffa und Kabelbinder (die Grundbausteine des Universums!) an Laternen befestigt und per Feldkabel an einen alten Verstaerker gebastelt, um die anstroemenden betrunkenen Horden moeglichst von vorneherein dem richtigen fahrtzielschilderhochhaltenden und warnwestenorangeleuchtenden Buseinweiser zuzufuehren. Natuerlich haben sich die Busfahrer ein ganz anderes Konzept ausgedacht als wir und es gibt erst einmal Chaos, das sich dann aber in Erheiterung aufloest, als zwei Buseinweiser ihre Standorte tauschen und jeweils so etwa 150 Studenten ihrem hochgehaltenen Schild zum richtigen Bus hinterhermarschieren.

Dann sind auch die letzten Gaeste im mit 20 Minuten Verspaetung abfahrenden letzten Nachtbus verstaut, wir machen uns daran, in der Morgendaemmerung die insgesamt vier Brezelkisten voll Vorgluehpfandflaschenueberreste einzusammeln und im Akkord Theken, Buehnen, Anlage, Licht, Grill, Bauzaeune und sonstigen Kram abzubauen, palettiert in Kuehlwagen bzw. LKW zu verfrachten, die Uni zu Vorlesungsbeginn um 0800 halbwegs sauber zu uebergeben und dann… nicht schlafen zu koennen, obwohl man hundemuede ist.
Grml.
Na gut.
Dann schreibe ich jetzt doch meinen Bericht weiter.
Bleistift-Typo
Dienstag, 28. April 2009Q: Woran erkennt man den perfekten Typographen?
A: Er kann aus der Hand, nur mit einem Bleistift bewaffnet, Schriftzuege in einem ganz bestimmten Schriftschnitt zeichnen.

Na gut, ich gebs ja zu — ich erkenne die Myriad, wenn ich sie irgendwo sehe, und ich weiss auch, wie sie so laeuft, aber mit dem Overheadprojektor als Zeichenhilfe geht das dann doch noch ein wenig sauberer.

Und dafuer, dass es fuer alle Beteiligten das erste so gebaute Forenplakat fuer die Uni war, hat das auch ganz gut funktioniert — vom Bahnen schneiden ueber das Grundieren und Vorzeichnen bis zum naechtlichen Malen auf Niveau 1 unter steigendem Biereinfluss.

Die Kreise sind mittlerweile auch dran — und wer Vorverkaufskarten haben will, stehe entweder am 5. Mai vor dem BECI, im Forum, bei der FS-ET oder im Klinikhoersaal an, oder bestelle sie rechtzeitig(!) beim Org eures Vertrauens. Preis 3 EUR.
Allgemeine Mobilmachung
Dienstag, 17. März 2009Gefunden im O27 gegenueber des BECI.

Das MfB
Samstag, 21. Februar 2009Angesichts des neuen AK Ministeriums fuer BECI-Sicherheit braucht man wohl keine Angst mehr vor terroristischer Bedrohung des O27 haben.

Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass man Mab den ehemaligen Soldaten ansieht :->

